German playwright, poet, philosopher and historian (1759–1805)
Johann Christoph Friedrich von Schiller (10 November 1759 – 9 May 1805), usually known as Friedrich Schiller, was a German poet, physician, historian, dramatist, and playwright.
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Native Name:
Johann Christoph Friedrich von Schiller
Alternative Names:
Schillerean
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Johann Christian Friedrich von Schiller
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Johann C. F. Schiller
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Johann Christoph Friedrich Schiller
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Schiller
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Fridrikh Shiller
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Fridrikh Shiler
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F. Shiller
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Frideriko Schiller
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Joh. Christoph Friedrich von Schiller
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Frederick Schiller
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Hsi-le
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Friedrich von Schiller
From Wikidata (CC0)
Ode to Joy
Joy, beautiful spark of Divinity,
Daughter of Elysium,
We enter, drunk with fire,
Heavenly one, thy sanctuary!
Thy magic binds again
What custom strictly divided;*
All people become brothers,*
Where thy gentle wing abides.
Whoever has succeeded in the great attempt,
To be a friend's friend,
Whoever has won a lovely woman,
Add his to the jubilation!
Yes, and also whoever has just one soul
To call his own in this world!
And he who never managed it should slink
Weeping from this union!
All creatures drink of joy
At nature's breasts.
All the Just, all the Evil
Follow her trail of roses.
Kisses she gave us and grapevines,
A friend, proven in death.
Salaciousness was given to the worm
And the cherub stands before God.
Gladly, as His suns fly
through the heavens' grand plan
Go on, brothers, your way,
Joyful, like a hero to victory.
Be embraced, Millions!
This kiss to all the world!
Brothers, above the starry canopy
There must dwell a loving Father.
Are you collapsing, millions?
Do you sense the creator, world?
Seek him above the starry canopy!
Above stars must He dwell.
Sie wollen pflanzen für die Ewigkeit,
Und säen Tod? Ein so erzwungnes Werk
Wird seines Schöpfers Geist nicht überdauern.
Dem Undank haben Sie gebaut - umsonst
Den harten Kampf mit der Natur gerungen,
Umsonst ein großes königliches Leben
Zerstörenden Entwürfen hingeopfert.
Der Mensch ist mehr, als Sie von ihm gehalten.
(...)
Gehn Sie Europens Königen voran.
Ein Federzug von dieser Hand, und neu
Erschaffen wird die Erde. Geben Sie
Gedankenfreiheit.
(...)
Sehen Sie sich um
In seiner herrlichen Natur! Auf Freiheit
Ist sie gegründet - und wie reich ist sie
Durch Freiheit! Er, der große Schöpfer, wirft
In einen Tropfen Thau den Wurm und läßt
Noch in den todten Räumen der Verwesung
Die Willkür sich ergötzen - Ihre Schöpfung,
Wie eng und arm! Das Rauschen eines Blattes
Erschreckt den Herrn der Christenheit - Sie müssen
Vor jeder Tugend zittern. Er - der Freiheit
Entzückende Erscheinung nicht zu stören -
Er läßt des Uebels grauenvolles Heer
In seinem Weltall lieber toben - ihn,
Den Künstler, wird man nicht gewahr, bescheiden
Verhüllt er sich in ewige Gesetze;
Die sieht der Freigeist, doch nicht ihn. Wozu
Ein Gott? sagt er: die Welt ist sich genug.
Und keines Christen Andacht hat ihn mehr,
Als dieses Freigeists Lästerung, gepriesen.
(...)
Weihen Sie
Dem Glück der Völker die Regentenkraft,
Die - ach, so lang - des Thrones Größe nur
Gewuchert hatte - stellen Sie der Menschheit
Verlornen Adel wieder her. Der Bürger
Sei wiederum, was er zuvor gewesen,
Der Krone Zweck - ihn binde keine Pflicht,
Als seiner Brüder gleich ehrwürd'ge Rechte.
Wenn nun der Mensch, sich selbst zurückgegeben,
Zu seines Werths Gefühl erwacht - der Freiheit
Erhabne, stolze Tugenden gedeihen -
Dann, Sire, wenn Sie zum glücklichsten der Welt
Ihr eignes Königreich gemacht - dann ist
Es Ihre Pflicht, die Welt zu unterwerfen.
(Marquis von Posa; 3. Akt, 10. Szene)