Daß ein liebendes Volk in des Vaters Armen gesammelt, Menschlichfreudig, wie sonst, und Ein Geist allen gemein sei. Aber weh! es wandelt in Nacht, es… - Friedrich Hölderlin

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Daß ein liebendes Volk in des Vaters Armen gesammelt,
Menschlichfreudig, wie sonst, und Ein Geist allen gemein sei.
Aber weh! es wandelt in Nacht, es wohnt, wie im Orkus,
Ohne Göttliches unser Geschlecht. Ans eigene Treiben
Sind sie geschmiedet allein und sich in der tosenden Werkstatt
Höret jeglicher nur und viel arbeiten die Wilden
Mit gewaltigem Arm, rastlos, doch immer und immer
Unfruchtbar, wie die Furien, bleibt die Mühe der Armen.
Bis erwacht vom ängstigen Traum, die Seele den Menschen
Aufgeht, jugendlichfroh, und der Liebe segnender Othem
Wieder, wie vormals, oft, bei Hellas blühenden Kindern,
Wehet in neuer Zeit und über freierer Stirne
Uns der Geist der Natur, der fernherwandelnde, wieder
Stilleweilend der Gott in goldnen Wolken erscheinet.

German
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About Friedrich Hölderlin

Johann Christian Friedrich Hölderlin (20 March 1770 – 6 June 1843) was a major German lyric poet, whose work bridges the Classical and Romantic schools.

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Native Name: Johann Christian Friedrich Hölderlin
Alternative Names: Frederich Holderlin

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