The heavy armor becomes the light dress of childhood; the pain is brief, the joy unending. - Arthur Schopenhauer
" "The heavy armor becomes the light dress of childhood; the pain is brief, the joy unending.
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About Arthur Schopenhauer
Arthur Schopenhauer (22 February 1788 – 21 September 1860) was a German philosopher, most famous for his work The World as Will and Representation (1819).
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Additional quotes by Arthur Schopenhauer
That the outer man is a picture of the inner, and the face an expression and revelation of the whole character, is a presumption likely enough in itself, and therefore a safe one to go on; borne out as it is by the fact that people are always anxious to see anyone who has made himself famous .... Photography … offers the most complete satisfaction of our curiosity.
[Materialism] seeks the primary and most simple state of matter, and then tries to develop all the others from it; ascending from mere mechanism, to chemism, to polarity, to the vegetable and to the animal kingdom. And if we suppose this to have been done, the last link in the chain would be animal sensibility - that is knowledge - which would consequently now appear as a mere modification or state of matter produced by causality. Now if we had followed materialism thus far with clear ideas, when we reached its highest point we would suddenly be seized with a fit of the inextinguishable laughter of the Olympians. As if waking from a dream, we would all at once become aware that its final result - knowledge, which it reached so laboriously, was presupposed as the indispensable condition of its very starting-point, mere matter; and when we imagined that we thought matter, we really thought only the subject that perceives matter; the eye that sees it, the hand that feels it, the understanding that knows it. Thus the tremendous petitio principii reveals itself unexpectedly.
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1.
Lesen ist ein bloßes Surrogat des eigenen Denkens. Man läßt dabei seine Gedanken von dem Andern am Gängelbande führen. [...] Lesen soll man nur dann, wann auch die Quelle der eigenen Gedanken stockt; was auch beim besten Kopfe oft genug der Fall seyn wird. Hingegen die eigenen, urkräftigen Gedanken verscheuchen, um ein Buch zur Hand zu nehmen, ist Sünde wider den heiligen Geist. Man gleicht alsdann Dem, der aus der freien Natur flieht, um ein Herbarium zu besehn, oder um schöne Gegenden im Kupferstiche zu betrachten.
2.
Wann wir lesen, denkt ein Anderer für uns: wir wiederholen bloß den mentalen Prozeß. Es ist damit, wie wenn beim Schreibenlernen der Schüler die vom Lehrer mit Bleistift geschriebenen Züge mit der Feder nachzieht. Demnach ist beim Lesen die Arbeit des Denkens un zum großen Theile abgenommen. Daher die fühlbare Erleichterung, wenn wir von der Beschäftigung mit unseren eigenen Gedanken zum Lesen übergehn. Eben daher kommt es auch, daß wer sehr viel und fast den ganzen Tag liest, dazwischen aber sich in gedankenlosem Zeitvertreibe erholt, die Fähigkeit, selbst zu denken, allmälig verliert, - wie Einer, der immer reitet, zuletzt das Gehn verlernt. Solches aber ist der Fall sehr vieler Gelehrten: sie haben sich dumm gelesen. Denn beständiges, in jedem freien Augenblicke sogleich wieder aufgenommenes Lesen ist noch geisteslähmender, als beständige Handarbeit; da man bei dieser doch den eigenen Gedanken nachhängen kann. Aber wie eine Springfeder durch den anhaltenden Druck eines fremden Körpers ihre Elasticität endlich einbüßt; so der Geist die seine, durch fortwährendes Aufdringen fremder Gedanken. Und wie man durch zu viele Nahrung den Magen verdirbt und dadurch dem ganzen Leibe schadet; so kann man auch durch zu viele Geistesnahrung den Geist überfüllen und ersticken. Denn selbst das Gelesene eignet man sich erst durch späteres Nachdenken darüber an, durch Rumination. Liest man hingegen immerfort, ohne späterhin weiter daran zu denken; so faßt es nic
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