Sleep is the interest we have to pay on the capital which is called in at death. The higher the interest rate and the more regularly it is paid, the … - Arthur Schopenhauer

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Sleep is the interest we have to pay on the capital which is called in at death. The higher the interest rate and the more regularly it is paid, the further the date of redemption is postponed

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About Arthur Schopenhauer

Arthur Schopenhauer (22 February 1788 – 21 September 1860) was a German philosopher, most famous for his work The World as Will and Representation (1819).

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Additional quotes by Arthur Schopenhauer

1.
Lesen ist ein bloßes Surrogat des eigenen Denkens. Man läßt dabei seine Gedanken von dem Andern am Gängelbande führen. [...] Lesen soll man nur dann, wann auch die Quelle der eigenen Gedanken stockt; was auch beim besten Kopfe oft genug der Fall seyn wird. Hingegen die eigenen, urkräftigen Gedanken verscheuchen, um ein Buch zur Hand zu nehmen, ist Sünde wider den heiligen Geist. Man gleicht alsdann Dem, der aus der freien Natur flieht, um ein Herbarium zu besehn, oder um schöne Gegenden im Kupferstiche zu betrachten.

2.
Wann wir lesen, denkt ein Anderer für uns: wir wiederholen bloß den mentalen Prozeß. Es ist damit, wie wenn beim Schreibenlernen der Schüler die vom Lehrer mit Bleistift geschriebenen Züge mit der Feder nachzieht. Demnach ist beim Lesen die Arbeit des Denkens un zum großen Theile abgenommen. Daher die fühlbare Erleichterung, wenn wir von der Beschäftigung mit unseren eigenen Gedanken zum Lesen übergehn. Eben daher kommt es auch, daß wer sehr viel und fast den ganzen Tag liest, dazwischen aber sich in gedankenlosem Zeitvertreibe erholt, die Fähigkeit, selbst zu denken, allmälig verliert, - wie Einer, der immer reitet, zuletzt das Gehn verlernt. Solches aber ist der Fall sehr vieler Gelehrten: sie haben sich dumm gelesen. Denn beständiges, in jedem freien Augenblicke sogleich wieder aufgenommenes Lesen ist noch geisteslähmender, als beständige Handarbeit; da man bei dieser doch den eigenen Gedanken nachhängen kann. Aber wie eine Springfeder durch den anhaltenden Druck eines fremden Körpers ihre Elasticität endlich einbüßt; so der Geist die seine, durch fortwährendes Aufdringen fremder Gedanken. Und wie man durch zu viele Nahrung den Magen verdirbt und dadurch dem ganzen Leibe schadet; so kann man auch durch zu viele Geistesnahrung den Geist überfüllen und ersticken. Denn selbst das Gelesene eignet man sich erst durch späteres Nachdenken darüber an, durch Rumination. Liest man hingegen immerfort, ohne späterhin weiter daran zu denken; so faßt es nic

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When the Church says that, in the dogmas of religion, reason is totally incompetent and blind, and its use to be reprehended, this really attests the fact that these dogmas are allegorical in their nature, and are not to be judged by the standard which reason, taking all things sensu proprio, can alone apply. Now the absurdities of a dogma are just the mark and sign of what is allegorical and mythical in it. In the case under consideration, however, the absurdities spring from the fact that two such heterogeneous doctrines as those of the Old and New Testaments had to be combined. The great allegory was of gradual growth. Suggested by external and adventitious circumstances, it was developed by the interpretation put upon them, an interpretation in quiet touch with certain deep-lying truths only half realised. The allegory was finally completed by Augustine, who penetrated deepest into its meaning, and so was able to conceive it as a systematic whole and supply its defects.

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