Hegel ... destroyed the illusion of the subject's being-in-itself and showed that the subject is itself an aspect of social objectivity. ... However,… - Theodor W. Adorno

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Hegel ... destroyed the illusion of the subject's being-in-itself and showed that the subject is itself an aspect of social objectivity. ... However, ... we must ask this question: is this objectivity which we have shown to be a necessary condition and which subsumes abstract subjectivity in fact the higher factor? Does it not rather remain precisely what Hegel reproached it with being in his youth, namely pure externality, the coercive collective? Does not the retreat to this supposedly higher authority signify the regression of the subject, which had earlier won its freedom only with the greatest efforts, with infinite pains?

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About Theodor W. Adorno

Theodor Ludwig Wiesengrund Adorno (September 11, 1903 – August 6, 1969) was a German sociologist, philosopher, musicologist and composer.

Also Known As

Native Name: Theodor Ludwig Wiesengrund Adorno
Alternative Names: Theodor Wiesengrund Adorno Theodor Wiesengrund-Adorno Theodor Wiesengrund Teodor V. Adorno Theodore W. Adorno Theodor Adorno Theodor Ludwig Wiesengrund-Adorno Theodor Ludwig Wiesengrund Theodor Ludwig Adorno-Wiesengrund Theodor Ludwig Adorno-Wellington

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Additional quotes by Theodor W. Adorno

Das Zentrum der geistigen Selbstdisziplin als solcher ist in Zersetzung begriffen. Die Tabus, die den geistigen Rang eines Menschen ausmachen, oftmals sedimentierte Erfahrungen und unartikulierte Erkenntnisse, richten sich stets gegen eigene Regungen, die er verdammen lernte, die aber so stark sind, daß nur eine fraglose und unbefragte Instanz ihnen Einhalt gebieten kann. Was fürs Triebleben gilt, gilt fürs geistige nicht minder: der Maler und Komponist, der diese und jene Farbenzusammenstellung oder Akkordverbindung als kitschig sich untersagt, der Schriftsteller, dem sprachliche Konfigurationen als banal oder pedantisch auf die Nerven gehen, reagiert so heftig gegen sie, weil in ihm selber Schichten sind, die es dorthin lockt. Die Absage ans herrschende Unwesen der Kultur setzt voraus, daß man an diesem selber genug teilhat, um es gleichsam in den eigenen Fingern zucken zu fühlen, daß man aber zugleich aus dieser Teilhabe Kräfte zog, sie zu kündigen. Diese Kräfte, die als solche des individuellen Widerstands in Erscheinung treten, sind darum doch keineswegs selber bloß individueller Art. Das intellektuelle Gewissen, in dem sie sich zusammenfassen, hat ein gesellschaftliches Moment so gut wie das moralische Überich. Es bildet sich an einer Vorstellung von der richtigen Gesellschaft und deren Bürgern. Läßt einmal diese Vorstellung nach—und wer könnte noch blind vertrauend ihr sich überlassen—, so verliert der intellektuelle Drang nach unten seine Hemmung, und aller Unrat, den die barbarische Kultur im Individuum zurückgelassen hat, Halbbildung, sich Gehenlassen, plumpe Vertraulichkeit, Ungeschliffenheit, kommt zum Vorschein. Meist rationalisiert es sich auch noch als Humanität, als den Willen, anderen Menschen sich verständlich zu machen, als welterfahrene Verantwortlichkeit. Aber das Opfer der intellektuellen Selbstdisziplin fällt dem, der es auf sich nimmt, viel zu leicht, als daß man ihm glauben dürfte, daß es eines ist.

Was Jargon sei und was nicht, darüber entscheidet, ob das Wort in dem Tonfall geschrieben ist, in dem es sich als transzendent gegenüber der eigenen Bedeutung setzt; ob die einzelnen Worte aufgeladen werden auf Kosten von Satz, Urteil, Gedachtem. Demnach wäre der Charakter des Jargons überaus formal: er sorgt dafür, daß, was er möchte, in weitem Maß ohne Rücksicht auf den Inhalt der Worte gespürt und akzeptiert wird durch ihren Vortrag.

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