You may ask — you are bound to ask me now: What, then, is in your opinion the value of natural science? I answer: Its scope, aim and value is the sam… - Erwin Schrödinger
" "You may ask — you are bound to ask me now: What, then, is in your opinion the value of natural science? I answer: Its scope, aim and value is the same as that of any other branch of human knowledge. Nay, none of them alone, only the union of all of them, has any scope or value at all, and that is simply enough described: it is to obey the command of the Delphic deity: gnothi seauton... get to know yourself!
About Erwin Schrödinger
Erwin Rudolf Josef Alexander Schrödinger (12 August 1887 – 4 January 1961) was an Austrian physicist, one of the founders of quantum theory, and winner of the 1933 Nobel Prize in Physics. His ideas were heavily influenced by monist philosophy and he is particularly well known for original interpretations of the significance of the wave function and for devising the Schrödinger's cat thought experiment.
Biography information from Wikiquote
Also Known As
Related quotes. More quotes will automatically load as you scroll down, or you can use the load more buttons.
Additional quotes by Erwin Schrödinger
Works in ChatGPT, Claude, or Any AI
Add semantic quote search to your AI assistant via MCP. One command setup.
Nimm an, du sitzest in einer Hochalpenlandschaft auf einer Bank am Wege. Rings um dich her Grashalden, mit Felsblöcken durchsprengt, am Talhang gegenüber ein Geröllfeld mit niedrigem Erlengestrüpp. Steil geböschtes Waldgebirge zu beiden Seiten des Tals bis hoch hinauf an die baumlosen Almmatten; und vor dir vom Talgrund aufsteigend der gewaltige firngekrönte Hochgipfel, dessen weiche Schneelenden und scharfkantige Felsgrate jetzt eben der letzte Strahl der scheidenden Sonne in zartestes Rosenrot taucht, wundervoll abgehoben von dem durchsichtig klaren, blaßblauen Firmament.
All das, was dein Auge sieht, ist - nach der bei uns gewöhnlichen Auffassung - mit geringen Veränderungen Jahrtausende lang v o r dir dagewesen. Über ein Weilchen — nicht lange — wirst du nicht mehr sein, und Wald, Fels und Himmel werden Jahrtausende n a c h dir noch unverändert dastehen.
Was ist's, das dich so plötzlich aus dem Nichts hervorgerufen, um dieses Schauspiel, das deiner nicht achtet, ein Weilchen zu genießen? Alle Bedingungen für dein Sein sind fast so alt wie der Fels. Jahrtausende lang haben Männer gestrebt, gelitten und gezeugt, haben Weiber unter Schmerzen geboren. Vor hundert Jahren vielleicht saß ein anderer an dieser Stelle, blickte gleich dir, Andacht und Wehmut im Herzen, auf zu den verglühenden Firnen. Er war vom Mann gezeugt, vom Weib geboren gleich dir. Er fühlte Schmerz und kurze Freude wie du. W a r es ein anderer? Warst du es nicht selbst? Was ist dies dein Selbst? Welche Bedingung mußte hinzutreten, damit dies Erzeugte du wurdest, gerade du, und nicht — ein anderer? Welchen klar faßbaren, n a t u r w i s s e n s c h a f t l i c h e n Sinn soll denn dieses „ein anderer“ eigentlich haben? Hätte sie, die jetzt deine Mutter ist, einem anderen beigewohnt und mit ihm einen Sohn gezeugt, und dein Vater desgleichen, wärest d u geworden? Oder lebtest du in ihnen, in deines Vaters Vater... schon seit Jahrtausenden? Und wenn auch dies, warum bist du nicht dein Bruder, dein Bru