German philosopher (1788-1860)
Arthur Schopenhauer (22 February 1788 – 21 September 1860) was a German philosopher, most famous for his work The World as Will and Representation (1819).
From: Wikiquote (CC BY-SA 4.0)
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Pride is an established conviction of one’s own paramount worth in some particular respect, while vanity is the desire of rousing such a conviction in others, and it is generally accompanied by the secret hope of ultimately coming to the same conviction oneself. Pride works from within; it is the direct appreciation of oneself. Vanity is the desire to arrive at this appreciation indirectly, from without.
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But it is common knowledge that religions don’t want conviction, on the basis of reasons, but faith, on the basis of revelation. And the capacity for faith is at its strongest in childhood: which is why religions apply themselves before all else to getting these tender years into their possession. It is in this way, even more than by threats and stories of miracles, that the doctrines of faith strike roots: for if, in earliest childhood, a man has certain principles and doctrines repeatedly recited to him with abnormal solemnity and with an air of supreme earnestness such as he has never before beheld, and at the same time the possibility of doubt is never so much as touched on, or if it is only in order to describe it as the first step towards eternal perdition, then the impression produced will be so profound that in almost every case the man will be almost incapable of doubting this doctrine as of doubting his own existence, so that hardly one in a thousand will then possess the firmness of mind seriously and honestly to ask himself: is this true?
Inzwischen verlangt die Billigkeit, daß man die Universitätsphilosophie nicht bloß, wie hier gescheht!, aus dem Standpunkte des angeblichen, sondern auch aus dem des wahren und eigentlichen Zweckes derselben beurtheile. Dieser nämlich läuft darauf hinaus, daß die künftigen Referendarien, Advokaten, Aerzte, Kandidaten und Schulmänner auch im Innersten ihrer Ueberzeugungen diejenige Richtung erhalten, welche den Absichten, die der Staat und seine Regierung mit ihnen haben, angemessen ist. Dagegen habe ich nichts einzuwenden, bescheide mich also in dieser Hinsicht. Denn über die Nothwendigkeit, oder Entbehrlichkeit eines solchen Staatsmittels zu urtheilen, halte ich mich nicht für kompetent; sondern stelle es denen anheim, welche die schwere Aufgabe haben, Menschen zu regieren, d. h. unter vielen Millionen eines, der großen Mehrzahl nach, gränzenlos egoistischen, ungerechten, unbilligen, unredlichen, neidischen, boshaften und dabei sehr beschränkten und querköpfigen Geschlechtes, Gesetz, Ordnung, Ruhe und Friede aufrecht zu erhalten und die Wenigen, denen irgend ein Besitz zu Theil geworden, zu schützen gegen die Unzahl Derer, welche nichts, als ihre Körperkräfte haben. Die Aufgabe ist so schwer, daß ich mich wahrlich nicht vermesse, über die dabei anzuwendenden Mittel mit ihnen zu rechten. Denn „ich danke Gott an jedem Morgen, daß ich nicht brauch’ für’s Röm’sche Reich zu sorgen,”—ist stets mein Wahlspruch gewesen. Diese Staatszwecke der Universitätsphilosophie waren es aber, welche der Hegelei eine so beispiellose Ministergunft verschafften. Denn ihr war der Staat „der absolut vollendete ethische Organismus,” und sie ließ den ganzen Zweck des menschlichen Daseyns im Staat aufgehn. Konnte es eine bessere Zurichtung für künftige Referendarien und demnächst Staatsbeamte geben, als diese, in Folge welcher ihr ganzes Wesen und Seyn, mit Leib und Seele, völlig dem Staat verfiel, wie das der Biene dem Bienenstock, und sie auf nichts Anderes, weder in dieser, noch in einer andern Welt hinzuarbeiten hatten, als daß sie taugliche Räder würden, mitzuwirken, um die große Staatsmaschine, diesen ultimus finis bonorum, im Gange zu erhalten? Der Referendar und der Mensch war danach Eins und das Selbe. Es war eine rechte Apotheose der Philisterei.